DIE JURY

EINE KLASSE FÜR SICH

Musiker, Musikproduzenten, Musikredakteure – eine unabhängige Experten-Jury entscheidet, welcher Beitrag zur Musik des neuen CITROËN DS5 gekürt wird und den Jury-Preis erhält: Die Veröffentlichung auf der „New Noises“-CD des Rolling Stone und der Heft-CD des Musikexpress.
zur Jury für Musikschulen
 

 

Götz Alsmann


 


1972 gründete Götz Alsmann seine erste Band. Der promovierte Musikwissenschaftler arbeitet seit Mitte der 80er Jahre als Moderator in Funk und Fernsehen. Seine Sendung „Zimmer frei!“, die er zusammen mit Christine Westermann moderiert, wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit 1988 tritt er mit der Götz Alsmann Band auf.  Im Juli 2011 wurde er zum Honorarprofessor an der Musikhochschule der Westfälischen Wilhelms-Universität ernannt und lehrt dort zukünftig die Geschichte der Popularmusik.

 

Stephan Maria Glöckner


 


Stephan Maria Glöckner ist freischaffender Musiker, Grafiker und Künstler. Er ist Gründer und Sänger der New-Latin-Band menino, unterstützt brasilianische Straßenkinder und trägt seit 2002 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für kulturelles und soziales Engagement. Er schrieb über 200 Songs für internationale Künstler, für sein deutsches Solo- und sein Kinderliederprojekt RingoTingo.

 

Sevilay Gökkaya


 


Sevilay Gökkaya vertritt die Marke CITROËN in der Jury. Als Direktorin für Marketing hat sie große Erfahrung im Bereich Public Relations. In ihrem Fachbereich richtet sie eine starke Aufmerksamkeit auf das Engagement der Marke CITROËN bei kulturellen Ereignissen. Als Jurymitglied legt sie besonderes Augenmerk auf Takte und Rhythmen bei den eingereichten Vorschlägen, die zum neuen CITROËN DS5 passen. 

 

Joachim Hentschel


 

Wahnsinn, wie beliebt Edvard Grieg ist! Da denkt man immer, alle kennen nur Bach, Mozart und Beethoven – und dann entwickelt sich ausgerechnet Griegs „In der Halle des Bergkönigs“ aus der „Peer Gynt“-Suite zum heimlichen Hit dieses Citroën-DS5-Musikwettbewerbs. Nicht nur, dass die erste Contest-Staffel von einer schwer zu beschreibenden Technopop-Schreddergitarren-Version des „Bergkönigs“ gewonnen wurde – auch in der zweiten Runde liegt (zumindest während ich diesen Kommentar tippe) das Stück momentan vorne, als Rave mit Disconebel, der möglicherweise nach Erdbeeren duftet. Und dann schaut man nach und merkt: Ist tatsächlich auch in der Geschichte der Popmusik eines der meistgecoverten klassischen Stücke. ELO, Rainbow, Trent Reznor von Nine Inch Nails haben es schon gespielt, bei der ersten DS5-Staffel waren es nun fünf Kandidaten, in der laufenden zweiten auch schon vier, Techno-artiges und Heavy Metal sind besonders beliebte Klangfarben, weil die Melodie so schön regelmäßig pluckert, das passt. Jetzt die Frage: Wer kann Grieg noch stoppen? Hat Pachelbel noch eine Chance, der auch gern genommen wird, aber eben mehr ein Melancholiker ist? Tanzt uns Offenbach mit seinem Can Can noch alle an die Wand? Oder triumphiert am Ende gar das Loreley-Lied, das schon von Natur aus eine Art Popsong ist, wie man ihn zum Beispiel vom selbstzweifelnden Xavier Naidoo kennt? Nichts ist entschieden! Es wird noch spaßig.  

 

Joachim Hentschel ist stellvertretender Chefredakteur des Rolling Stone in Berlin. Und erfüllt das verbreitete Klischee "Journalisten, die über Musik schreiben, sind gescheiterte Musiker" insofern, dass er bis zum Studium selbst in zahlreichen Bands gespielt hat. Allerdings berichtete er als Radio- und Zeitungsjournalist auch mehr über Politik und Sport, bevor er 2001 beim Rolling Stone anfing und auch für diverse Zeitungen und Magazine über Musik schrieb. Nach einem Abstecher zur Zeitschrift GQ ist er seit 2010 zurück beim Stone. Und freut sich tatsächlich noch über jede CD und jeden Stream, den er geschickt bekommt.

 

Rudi Marhold


 

Wer hätte das gedacht. Ich jedenfalls hätte mit dieser Menge von Beiträgen nicht gerechnet. Da kann man den Verantwortlichen von Citroën zu dieser Idee mit dem Musikwettbewerb nur gratulieren. Welches Hitpotenzial auch heute bei den alten Meistern zu finden ist, zeigt sich hier auf unterschiedlichste Art und Weise. Vom Technopop bis A-Cappella-Gesang kommt jede Stilistik vor. Verblüffend zum Beispiel, was man alles mit Edvard Griegs „In der Halle des Bergkönigs“ anstellen kann. Es läuft die vierte Staffel und einen Sieger zu finden, wird immer interessanter. Ich bin sehr gespannt, wie es ausgehen wird.

 

Rudi Marhold spielt seit früher Jugend Schlagzeug. Die vielseitige berufsmusikalische Tätigkeit nach seinem Musikstudium umfasst als Eckpunkte Schallplattenproduktionen und Tourneen mit in- und ausländischen Größen des Jazz, Pop und Folk sowie zahllose Theater- und Musical-Produktionen. Zudem war er an den Einspielungen zahlreicher Film- und Fernsehsoundtracks wie zum Beispiel „Hello Spencer“ beteiligt. Seit 1992 ist er Mitglied der Götz-Alsmann-Band und seit 2010 als Gastdozent an der Hamburg-School-of-Music tätig.

 

Winfried Schuld


 


Winfried Schuld erhält bereits mit vier Jahren eine klassische Klavierausbildung. Mit 12 Jahren gründet er seine erste Band und sammelt seitdem Bühnenerfahrung in den unterschiedlichsten Besetzungen. Nach einigen Jahren als Produktspezialist im legendären „Synthesizerstudio-Bonn“, betreibt er seit 1998 gemeinsam mit Stephan Glöckner das Label TOCA-Records, für das er seitdem in den Bereichen Musikproduktion, Vertrieb und Promotion in vielen musikalischen Genres tätig ist.